Noch ein Jahr in der Legislaturperiode übrig - Zeit für eine Bilanz und einen Blick in die Zukunft. In den letzten drei Jahren wurden wichtige Projekte lanciert, von der Reorganisation der Verwaltung bis zur Bevölkerungsbefragung mit fast 2'000 Teilnehmenden. Doch die grössten Herausforderungen liegen noch vor uns. Was wurde erreicht, was ist noch zu tun? Lies weiter und erfahre mehr!

Noch ein Jahr in der ersten Legislatur als Gemeindepräsident

Meine Highlights

Drei Viertel der Legislatur liegen bereits in der Vergangenheit. Es ist Zeit, Bilanz zu ziehen und einen Ausblick zu geben. Im Halbzeitbericht der Gemeinde zeigen wir Dir, was in den ersten zwei Jahren erreicht wurde und was vorliegt. Du findest den Bericht auf unserer Webseite 2023_Geschäftsbericht.pdf (bassersdorf.ch) oder in gedruckter Form im Gemeindehaus.

Einige Highlights aus dem Bericht sind die Teil-Reorganisation der Verwaltung, die Schaffung der Abteilung Gesellschaft, die Bevölkerungsumfrage mit fast 2'000 Teilnehmenden, die Definition von Legislatur-Schwerpunkten Legislatur-Schwerpunkte 2022-2026.pdf (bassersdorf.ch) und der Start des Projekts Geschäftsverwaltungssystem. All diese Massnahmen sollen zu einer effizienten und zukunftsorientierten Gemeinde beitragen.

Ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam mit dem Gemeinderat, der Verwaltung und der Bevölkerung geleistet haben, aber auch gespannt auf die Herausforderungen, die noch vor uns liegen. Ich freue mich, diese mit Dir anzupacken und unsere Gemeinde weiterzuentwickeln.

Wie alles begann

Wenn Du wissen möchtest, wie ich meine ersten 100 Tage im Amt als Gemeindepräsident erlebt habe, kannst Du das Monatsinterview mit mir lesen, das im Juli 2023 erschienen ist. Darin erzähle ich, wie ich mich eingelebe, wie ich in der Gemeinde wahrgenommen werde und welche politischen Ziele ich verfolge. Folgend ein Auszug aus dem Artikel im Dorfblitz.

«Möchte die Bevölkerung mit auf den Weg nehmen»

Der neue Bassersdorfer Gemeindepräsident Christian Pfaller zu seinen Plänen der neuen Legislatur

von Reto Hoffmann

Christian Pfaller, seit dem 1. Juli sind Sie Gemeindepräsident von Bassersdorf. Wie gut haben Sie sich in den über 100 Tagen in Ihre neue Rolle eingelebt?

Ich habe mich sehr gut eingelebt. Ich bin ja schon etwas früher gestartet als der 1. Juli, meinem offiziellen Amtsantritt. So hatte ich einerseits Zeit, die Übergabe meines Ressorts zu organisieren und andererseits die Dossiers von Doris Meier-Kobler zu übernehmen. Bis zu den Sommerferien war es dann ziemlich anstrengend. Doch jetzt merke ich langsam, wie sich das Ganze mit den Leuten, den Sitzungs-Rhythmen und allem einspielt, aber auch mit meiner neuen Rolle als Vorsteher des Gremiums. Und ich kann sagen, es bereitet mir richtig Freude!

Sie waren bereits drei Legislaturen als Gemeinderat tätig, jetzt Gemeindepräsident. Ist das die Krönung ihrer politischen Tätigkeit?

Ja und nein. Mein Ziel, aber auch mein Wunsch, war es immer gewesen, mich politisch noch etwas mehr zu engagieren. Neben dem Amt als Gemeindepräsident habe ich im kommenden Winter die Absicht, ein weiteres Mal für den Kantonsrat zu kandidieren. Ich hoffe, dass es diesmal - dank dem guten Listenplatz – klappt.

Kann man sich mit zwei Mandaten noch seriös den einzelnen politischen Aufgaben widmen?

Ich glaube ja, darum würde ich mich sehr freuen, wenn ich im nächsten Jahr beide politischen Ämter ausüben könnte. Auch der Spagat zwischen Politik und Beruf ist möglich; Ich habe meine Firma im Hinblick auf das Gemeindepräsidium dementsprechend umstrukturiert, um mich mehr der Politik widmen zu können.

Ich bin überzeugt, dass es im Kantonsrat auch die Vertreter der Exekutive braucht, um Anliegen der Gemeinden platzieren zu können. Ich habe in den zwölf Jahren festgestellt, dass es immer viel Diskussionsbedarf zwischen Kanton und Gemeinden gab und da müssen wir unsere Meinung unbedingt einbringen.

Wo möchten Sie in den kommenden vier Jahren Ihren Fussabdruck hinterlassen?

Wichtig ist festzuhalten, dass es nicht mein Fussabdruck ist, sondern immer jener des gesamten Gremiums. Einen Schwerpunkt, den wir setzen möchten, ist der verstärkte Dialog zwischen Bevölkerung, Verwaltung und Politik. Das bedeutet, dass wir die Menschen nicht erst informieren und abholen wollen, wenn ein Projekt fertig ausgearbeitet ist oder ein definitiver Beschluss vorliegt, sondern dass wir sie mit auf den Weg nehmen. Das heisst nicht, dass alle bei allem mitentscheiden können, doch wir möchten den Leuten jeweils frühzeitig die Grundlagen aufzeigen, warum wir so entschieden haben. Dies wollen wir mit einer regelmässigeren Kommunikation erreichen: ein wirklich wichtiges Anliegen des Gemeinderates. Zusätzlich ist uns wichtig, dass unsere Gemeindeverwaltung als Arbeitgeber attraktiv bleibt, was insbesondere beim derzeitigen Fachkräftemangel eine grosse Rolle spielt.

Was genau verstehen Sie unter verstärktem Dialog?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in den Dialog zu treten. Mein Ziel ist es, möglichst nahe an den Leuten zu sein: Sei es mit einem persönlichen Gespräch hier im Gemeindehaus oder im Rahmen von verschiedenen Veranstaltungen, welche wir unter dem Motto: «Gemeinsam für Bassersdorf» planen. Zum Beispiel der interaktive Infoanlass zu verschiedenen Themen, den wir am 27. Oktober erstmals durchführen. Weiter ist in Diskussion, an grösseren Dorfanlässen mit Vertretern des Gemeinderats jeweils mit einem Stand oder ähnlichem präsent zu sein, um den Puls der Leute zu fühlen.

Bezüglich Kommunikation ist auch unser aktualisierter Internetauftritt zu erwähnen. Auf der überarbeiteten Homepage sind alle wichtigen Informationen über das Gemeindegeschehen zu finden. Und als weiterer Service kann ein Newsletter abonniert werden, so dass man mit der Push-Nachrichten immer auf dem Laufenden ist.

Sie möchten, dass sich mehr Bürgerinnen und Bürger aktiv am politischen Geschehen beteiligen. Deshalb auch der Aufruf an der letzten Gemeindeversammlung, noch jemanden mitzunehmen?

Es ist ein Wink mit dem Zaunpfahl. Wir leben heute in einer sehr schnelllebigen Zeit. Da entscheidet man sich sehr kurzfristig, beispielsweise an einer Gemeindeversammlung teilzunehmen. Wenn man nun jemanden an die Versammlung mitnimmt, wird die Teilnehmerzahl verdoppelt, die direkte Demokratie mehr gelebt und Entscheidungen breiter abgestützt.

Im Wahlkampf nannten Sie auch das Thema Naherholung und Lebensqualität, welche Sie aktiv fördern wollen. Gibt es da schon konkrete Ansätze?

Ein Projekt, bei dem ich mich sehr engagierte, noch bevor ich als Präsident gewählt wurde, war der Aussichtsturm im Hardwald. Damit wollten wir ein Zeichen setzen, dass man für einen Sonntagsausflug nicht immer ins Auto sitzen muss, sondern den Blick auf schöne Orte direkt vor der Haustüre richten soll. Unsere Umgebung hat sehr viel zu bieten, und auch hier geht es wieder um Kommunikation, unsere attraktive Gegend der Bevölkerung in Erinnerung zu rufen.

Die Verkehrsproblematik, ein weiteres Dauerthema. Da scheinten Regierungsrat und Kantonsrat nicht auf der Seite der Gemeinde zu stehen. Stichwort Südumfahrung.

Ich denke, da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Das derzeitige Verdikt hat etwas mit der links-grünen Zusammensetzung des Kantonsrates zu tun, welcher das Postulat Lamprecht so knapp ablehnte. Meine Hoffnung ist es, in der nächsten Legislatur des Kantonsrates wenigstens den Eintrag in den kantonalen Richtplan wieder zu erwirken. Und ja, in den kommenden Jahren müssen wir wohl weiter mit dem Verkehr leben, obwohl man mit dem Bau des Brüttenertunnels und dem damit verbundenen Neubau des Bahnhofes den öffentlichen Verkehr noch weiter ausbauen und damit die Leute vermehrt auf den öffentlichen Verkehr bringen möchte. 

Ein grosses Problem ist auch der hausgemachte Verkehr. Da könnte schon viel bewirkt werden, wenn die Leute im Dorf mit dem Velo oder zu Fuss bewegen, so wie ich das auch vermehrt versuche.

Das komplette Original Interview findet man unter folgendem Link 

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