Während Gemeinden verzweifelt nach Lösungen für die Unterbringung von Asylsuchenden suchen, lehnt der Regierungsrat eine praktikable Option ab. Das leerstehende Areal des ehemaligen Kinderspitals bleibt ungenutzt – wegen Bürokratie und mangelndem politischen Willen.
Die Zürcher Gemeinden stossen bei der Unterbringung von Asylsuchenden an ihre Grenzen. Statt pragmatische Lösungen zu unterstützen, versteckt sich der Regierungsrat hinter administrativen Hürden und in die Länge gezogenen Planungen.
Wir haben beantragt, die leerstehenden Gebäude des ehemaligen Kinderspitals Zürich als temporäre Asylunterkunft zu nutzen. Die Infrastruktur wäre vorhanden und die überlasteten Gemeinden könnten rasch entlastet werden. Doch der Regierungsrat lehnte unseren Vorschlag ab - mit der Begründung, dass zuerst eine Schadstoffsanierung durchgeführt werden müsse, die bis 2026 dauere. Danach seien weitere Umbauten nötig, so dass eine Nutzung erst in einigen Jahren möglich wäre.
Diese Entscheidung zeigt einmal mehr, dass die Regierung lieber an starren Plänen festhält, als pragmatisch auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren. Während das Areal ungenutzt bleibt, müssen Gemeinden weiterhin nach Notlösungen suchen.
Wir fordern: Der Regierungsrat muss handeln - jetzt, nicht erst in zwei Jahren!
Was die Medien dazu berichtet haben: Tagesanzeiger / 20 Minuten.
Die ganze Antwort hier ansehen: Anfrage Christian Pfaller, Bassersdorf, Roman Schmid, Opfikon, und Stefan Schmid, Niederglatt, betreffend Gemeinden am Limit – provisorische Nutzung leerstehendes KISPI für Asylunterkünfte, Beantwortung.