Vergangene Woche durfte ich in Bassersdorf am offiziellen Baustart des Projekts MehrSpur Zürich–Winterthur teilnehmen. Mit dem symbolischen Spatenstich begann eines der grössten Bahninfrastrukturprojekte der Schweiz.

Die Bahnstrecke zwischen Zürich und Winterthur gehört seit Jahren zu den am stärksten belasteten Verbindungen des Landes. Mit dem rund neun Kilometer langen Brüttenertunnel und dem Ausbau der bestehenden Infrastruktur wird dieser Engpass beseitigt. Das schafft mehr Kapazität für die Zürcher S-Bahn, den Fernverkehr und den Güterverkehr. Für die Reisenden bedeutet das künftig häufigere Verbindungen und kürzere Reisezeiten. Am Baustart waren Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Kanton, Gemeinden und der SBB anwesend. Bundesrat Albert Rösti, Regierungsrat Martin Neukom und SBB-CEO Vincent Ducrot gaben gemeinsam den Startschuss für das Projekt und betonten dessen Bedeutung für den öffentlichen Verkehr in der Schweiz.

Für Bassersdorf hat dieses Projekt eine besondere Bedeutung. Der Hauptinstallationsplatz für den Bau des Brüttenertunnels befindet sich auf unserem Gemeindegebiet. Damit wird unsere Gemeinde die Bauarbeiten in den kommenden Jahren unmittelbar erleben. Das wird für die Anwohnenden und den Verkehr zeitweise Einschränkungen mit sich bringen. Umso wichtiger ist es, dass die Arbeiten sorgfältig geplant und möglichst rücksichtsvoll ausgeführt werden. Gleichzeitig ist dieses Projekt eine Investition in die Zukunft. Eine leistungsfähige Bahninfrastruktur stärkt unsere Region und sorgt dafür, dass der öffentliche Verkehr auch künftig den wachsenden Anforderungen gerecht wird.

Ich danke der SBB für die Einladung zu diesem gelungenen Anlass und wünsche allen Beteiligten einen sicheren und erfolgreichen Verlauf der Bauarbeiten. Ich werde die Entwicklung dieses wichtigen Projekts für unsere Region mit Interesse begleiten.

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