Ein Messerangriff in Embrach löst politische Fragen zur Bahnhofsicherheit aus.
Wie oft kommen Gewalt- und Waffendelikte an Bahnhöfen vor? Diese Frage stellen zwei Unterländer Kantonsräte nach dem Vorfall in Embrach in der vergangenen Woche. Der Regierungsrat soll Antworten liefern.
Zwei Männer und zwei Frauen zoffen sich beim Bahnhof, einer der Männer zückt ein Messer und verletzt den anderen damit. Das hat sich am vergangenen Freitag in Embrach ereignet. Der mutmassliche Täter konnte fliehen, wurde später aber verhaftet. In der Medienberichterstattung scheinen solche Gewaltdelikte an Bahnhöfen häufiger vorzukommen.
Zwei Kantonsräte aus dem Zürcher Unterland wollen es nun genau wissen. Donato Sconamiglio (EVP, Freienstein-Teufen) und Mitunterzeichner Christian Pfaller (SVP, Bassersdorf) stellen dem Regierungsrat Fragen zur Sicherheit an Bahnhöfen im Kanton. Die Exekutive soll die Zahlen zu Gewalt- und Waffendelikten an Bahnhöfen in den letzten fünf Jahren liefern, die Sicherheitslage an kleinen und mittleren Bahnhöfen im Vergleich zu den grossen Drehscheiben beurteilen sowie bestehende und mögliche Präventionsmassnahmen benennen.
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