Der Kanton Zürich wächst weiter, während in vielen Gemeinden eine zunehmende Wachstumsmüdigkeit spürbar ist. Genau deshalb habe ich gemeinsam mit meinen Kantonsratskollegen eine Anfrage an den Regierungsrat eingereicht – hier erfahren Sie, worum es dabei geht und was mir wichtig ist.

Der Regierungsrat rechnet bis ins Jahr 2055 mit einem starken Bevölkerungswachstum im Kanton Zürich. Gleichzeitig zeigt sich in vielen Gemeinden eine zunehmende Skepsis gegenüber weiterer Verdichtung und zusätzlichem Wohnraum. Diese Spannung zwischen Prognosen und Realität beschäftigt mich seit Längerem.

In Gesprächen mit Gemeinden, Behördenmitgliedern und Bürgerinnen und Bürgern wird deutlich: Die Bereitschaft, immer weiter zu wachsen, ist nicht grenzenlos. Abstimmungen zu Bau- und Zonenordnungen zeigen klar, dass viele Menschen eine gewisse Wachstumsmüdigkeit verspüren. Diese Haltung darf aus meiner Sicht nicht ignoriert werden.

Deshalb habe ich mich gemeinsam mit meinen Kantonsratskollegen Ueli Bamert und Paul von Euw dafür eingesetzt, diese Fragen auf politischer Ebene zu klären. Mit einer Anfrage an den Regierungsrat wollen wir wissen, wie das prognostizierte Bevölkerungswachstum konkret bewältigt werden soll, wie ausreichend Wohnraum entstehen kann und ob die Stimmung in der Bevölkerung in der kantonalen Raumplanung genügend berücksichtigt wird.

Mir geht es dabei nicht um Blockade, sondern um Verantwortung. Wachstum darf kein Selbstläufer sein. Es braucht realistische Strategien, eine ehrliche Einschätzung der Machbarkeit und einen offenen Dialog mit den Gemeinden und der Bevölkerung.

Die ganze Anfrage ist hier einsehbar. 

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